Aktuelle Entwicklung nach 1/2 Jahr Strattontherapieschema von Stern

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  • #317426
    stern
    Teilnehmer

    Hi ihr Lieben,
    ich wollte die aktuelle Situation nach Beendigung meiner Therapie mit ACC 2 mal 600, Doxy 2 mal 100 und Klacid 2 mal 500 berichten. Ich war ausserdem 3 Monate in einer psychosomatischen Klinik stationär da ich psychisch völlig am Ende war und nicht mehr leben wollte. Meine bleierne Müdigkeit passt natürlich zu einer ausgeprägten Depression, was ich auch hatte. Aber ich selbst bin nach wie vor überzeugt, dass entzündliche Prozesse in meiner Lunge ablaufen und dass ich eine chronische Lungenentzündung habe. Ich habe ja in der Vergangenheit genügend nachgewiesene Lungenentzündungen gehabt und kann das gut von einer Depression unterscheiden. Aber mein Lungenarzt belächelt mich… Meine Gelenkbeschwerden sind auch so heftig ohne Befund. Jetzt wollen sie noch einmal eine richtige Diagnostik machen. Mit Cortison gingen die Beschwerden vollständig zurück, also kann das ja nicht Einbildung sein.
    Also zurück zu den Cpn, die eingeleitete Therapie hat Anfang Mai 2008 bis Mitte Juni 2008 eine totale Verbesserung gebracht, so dass ich sogar wieder joggen gehen konnte. Es war unglaublich, ich war total aus dem Häuschen!!! Dann aber kamen die Beschwerden alle 4 Wochen massiv zurück, dass ich eine Woche liegen musste mit dem Gefühl als hätte ich eine Lungenentzündung. Untersuchungsergebnisse alle negativ. Zwischenzeiten war ich einigermaßen auf den Beinen und mit langer Mittagspause und schlaf konnte ich den Tag bewältigen. Die Oberärztin in der Klinik sagte, dass die körperlichen Krisen nicht mit psychischen Ursachen erklärt werden könne!!! Endlich glaubte mir jemand!!! Ich soll einen Antrag auf Schwerbehinderung und auf Teilerwerbsunfähigkeit stellen. Versuche gerade mit einer 1/2 Stelle meinen Job als Familienhelferin(Supernanny;)) wieder aufzunehmen nach 1 Jahr Arbeitsunfähigkeit. Cpn Titer ist negativ und ich bin aber troztdem nicht richtig Leistungsfähig. Meine Lungenfunktion unter Belastung zeigt eine Gasaustauschstörung obwohl alle Untersuchung davor völlig normal aussahen. Da sagte der Prof. in der Uni Klinik Giessen, dass mein Lungengewebe wohl doch mehr Schaden genommen hat als er dachte. Ich lebe damit seit 10 Jahren, das Schlimmste ist für mich, dass die Fachärzte meine subjektiven Beschreibungen nicht erstnehmen. Ich kann viel aushalten und bin kein Jammerlappen und lege mich freiwillig mittags nicht ins Bett. Aber wenn die Entzündungsparameter nicht anzeigen, dann kanns eben nur psychisch sein.
    Ich wollte eigentlich Mut machen, dass es immens wichtig ist nicht aufzugeben, bis wir Ärzte finden, die uns zuhören und uns ernstnehmen wie meine Psychotherapeutin sagt!
    Viel Kraft weiterhin
    Euer Stern

    #3172264
    ilka
    Teilnehmer

    Ach Stern,
    würde dich so gerne einmal drücken, es ist traurig, wenn man die Dinge richtig fühlt, aber das Gegenüber meint es besser zu wissen. Wenigstens gibt es diese Oberärztin!
    Psychische Beschwerden verursachen diese Mitmenschen,die… Bin jetzt wütend …..

    Gib nicht auf, du fühlst richtig, du kennst dich am Besten.
    Offensichtlich sind nachweisbare Störungen vorhanden. Sonst brauchten wir keine Ärzte mehr, nur noch Psychotherapeuten.

    Ganz liebe Grüße an dich

    Ilka

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