Wechsel in private Krankenkasse ?

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bd3423
Hallo Zusammen, 

aktuell überlege ich in die private Krankenversicherung zu wechseln. Ich habe nur Bedenken, dass ich ggfs irgendwann Schwierigkeiten bzgl der Zahlung von Leistungen bekommen könnte? 

Als Beispiel: 
Ich bekomme in 10 Jahren eine schwere Krankheit welche dann ursprünglich auf eine chronische Chlamydieninfektion von heute zurückgeführt wird. Dann könnte sich die Krankenkasse evtl querstellen und die Behandlung nicht bezahlen. Oder z.B. in Folge einer Borreliose, Schilddrüsenerkrankung, Psychotherapie vor ein paar Jahren. 

Wie seht ihr das? 

VG
kristin23
Ich hatte es mir auch schon mal überlegt, da ich sehe, wie viele Vorteile meine Mutter (PKV) mir gegenüber genießt. Allerdings sind mit die Kosten, die damit verbunden sind, zu heikel. Ich denke nicht, dass ich es mir leisten werden kann, im Alter 700 oder 800 Euro monatlich alleine für meine Krankenversicherung zu zahlen und ab 55 wird es quasi unmöglich, wieder in eine GKV zu wechseln. Ich denke, wenn es einen halbwegs sicherein Tarif geben würde, bei dem man nicht zwangsweise so viel zahlen muss, würde ich es mir vielleicht überlegen aber bisher habe ich nur mitbekommen, dass es Menschen im Alter ruinieren kann. Ausserdem muss man viele Medikamente usw im Vorfeld bezahlen und bekommt das Geld anschließend zurück. Was, wenn man sich das auch nicht mehr leisten kann? Es gibt sicher Anbieter, die machbare Tarife haben aber bisher habe ich noch keinen gefunden. Falls jemand Anregungen und Ideen hat kann er sich gerne melden :)
frizzz
Es ist gefährliches, und unvorsehbares Spiel.
Besonders wenn man im Alter nicht genug Geld hatm, die beiträge zu bezahlen. Mein Schwiegervater, selbst Arzt, muß von seiner Rente 1600 euro für die private KV aufbringen.
Deine anderen Fragen sind sehr speziell, und niemand wird diese im Vorfeld beantworten können.
Eindeutig in der Schuld stehst du, wenn Du bekannte KH verschweigst. Andererseits wirst du dann alle genannten KH als Ausschlußklausel im Vetrage vorfinden.
Ich wäre da vorsichtig, und würde lieber per Selbstzahler agieren, und eben teilwiese Private Ärzte und Rechnungen mit Kassenleistungen  vermischen. Aber wie die Zukunft eines derart privatisierten Systems wie in der EU üblich aussieht, weiß leider niemand. Besser wirds nicht werden. Durch eigeninformation unnötige Untersuchumgen vermeiden, und auch auf Kasse nicht alles mit sich machen lassen , was da so angeboten wird. Z.B. scheint die psychoschiene derart überfinanziert zu werden, daß viele Kassenärzte versuchen, jemanden zu "guten Kollegen "rüberzuschicken. Ist aber nur meine pers. Erfahrung.

 
kristin23
1600 Euro sind aber extrem viel. Gibt es nicht eine Mindestgrenze (ich glaube 1200 Euro)? Es kommt ja auch immer darauf an, wie und wo man sich versichert. Meine Mutter (als ehem. Lehrerin mit Beihilfe) zahlt mit 72 ca 300 Euro. Klar, Beihilfe ist nochmal was anderes aber man muss eben nach den Tarifen schauen. Das es teurer ist, sollte klar sein und wenn man nicht im Alter das Geld dafür hat (mind. 700 Euro im Monat) dann sollte man es m.A.n. auch nicht tun. Ich selbst werde es mit überlegen müssen, da ich mit Sicherheit nicht mehr verbeamtet werde (zu alt wenn das Studium rum ist) und wenn ich bis in ein paar Jahren keine (relativ) sicheren Einnahmequellen habe wie zB Immobilien, werde ich es wohl auch nicht mehr machen. Schade eigentlich.
frizzz
Leider weiß man nie, was es im  Alter kostet. Die Tarife liegen ja nicht für die Zukunft fest. Man hat nur erfahren, daß alle "Prognosen" viel zu niedirg waren. Eine private ZUSATZversichrung fürs Krankenhaus habe ich- 30€/Jahr. WENN mal was ist, liege ich lieber bequem.  Hast du Dir mal überlegt, als Alterssicherung in einen neue Energienfond zu investieren? Einzelimmobilien- da bist Du genausoausgeschmiert als Käufer wie ein Mieter....
Deine Mutter WAR ja bereits versichert VOR der irren Beitragssteigerung.. nicht vergessen...
Aber das führt jetzt wirklich vom Thema weg. Ich denke, dafür gibt es geeignetere Ratgeber.
 
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